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	<title>Nothnagelblog</title>
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	<description>Wer recherchiert, ist nur zu doof zum Schreiben</description>
	<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 17:35:34 +0000</pubDate>
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		<title>Steinmeier arbeitet bei BILD, für Billiglohn</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 17:29:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<title>Das schönste Frühstück der Stadt</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Sep 2008 20:42:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das schönste Frühstück der Stadt
Ein beliebiger Wochentag, 9 Uhr 20. Verhaltener Sonnenschein. Auf dem Parkplatz etwa 70 Autos. Ein grüner Golf steht mit weit geöffneten Türen; aus dem Autoradio dröhnt, weithin hörbar, ein Primatensender. Am Auto lehnen zwei junge Glatzköpfe in Tarnfleck-Hosen. Sie rauchen Marlboro Menthol und spielen auf dem Parkplatz “Stöckchenholen“ mit einem gewaltigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das schönste Frühstück der Stadt</strong></p>
<p>Ein beliebiger Wochentag, 9 Uhr 20. Verhaltener Sonnenschein. Auf dem Parkplatz etwa 70 Autos. Ein grüner Golf steht mit weit geöffneten Türen; aus dem Autoradio dröhnt, weithin hörbar, ein Primatensender. Am Auto lehnen zwei junge Glatzköpfe in Tarnfleck-Hosen. Sie rauchen Marlboro Menthol und spielen auf dem Parkplatz “Stöckchenholen“ mit einem gewaltigen schwarzen Köter. Überall auf dem Platz stehen Menschengruppen um Autos herum. Das Automobil scheint hier ganz eindeutig der Lebensmittelpunkt zu sein. Vor dem Eingang des noch verschlossenen uringelben Gebäudes stehen etwa 60 Menschen und warten, einige bereits mit Anzeichen verzehrender Ungeduld. Der Altersdurchschnitt ähnelt dem eines Klassik-Abonnement-Konzerts in einer westdeutschen Provinzstadt.<br />
     Pünktlich um halb zehn öffnen sich die Türen; die Menschen schießen hinein, als hätte man sie aus einer Druckluftpistole abgefeuert. Dann die Rolltreppe hinauf; vor mir unterhält sich mit dem landestypischen Plärren eine Gruppe ekstatisch fröhlicher Japaner.  Noch zweimal um die Ecke, dann sind wir am Schauplatz des schönsten Frühstücks der Stadt. Viele Menschensorten sind hier vertreten: Junge Paare, deren dicke Beine in strapazierfähiger Freizeitkleidung stecken und deren Bewusstsein jetzt schon ganz auf den anschließenden Möbelkauf gerichtet ist. Ernst und gefasst blicken diese jungen Menschen; inmitten preisgünstiger, wenn auch schwedischer Einrichtungsgegenstände werden sie sich eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Ausschließlich heterosexuelle Paare übrigens; die Damen und Herren Schwulen und Lesben haben offenbar eine geheime Absprache getroffen, derzufolge Ikea-Häuser ausschließlich an Samstage zu betreten sind. –<br />
     Dann Greise jeder Art und Größe; einer soll hier für alle stehen: Zu eisgrauem Haar und Bart trägt er eine Kinder-Schirmkappe in geisttötendem Hellblau, auf der <em>beach bum</em> geschrieben steht, Strandpenner, das scheint so der Humor unserer Senioren zu sein. Dann ein rötliches Polohemd, des weiteren eine knielange Furzverteilerhose, deren Farbe derart typisch für diese Altersgruppe ist, dass ich mich genötigt sehe, sie <em>seniorenkhaki</em> zu nennen. Aus der Hose stehen die ungeheuer verwitterten und hinfälligen Waden hervor, die unten selbstverständlich in Turnschuhen und graubraunen Tarnsocken münden.  Wann hat das eigentlich angefangen, frage ich mich zum wiederholten Male, dass unsere Alten ihre frühere, zwar unscheinbare, aber eben auch freundlich-unauffällige Kleidung mit Verachtung straften und stattdessen anfingen, sich in bunten, debilen Woolworth-Plunder zu hüllen? Wann wurde in Berlin der erste 80Jährige gesehen, der eine Tick-Trick-und-Track-Kappe trug? Wann ging die früher vorhandene Gewissheit verloren, dass schon 25Jährige lächerlich und kindisch und zurückgeblieben aussehen, wenn sie eine sogenannte Basecap tragen? Ich notiere: Demnächst klassischen Borsalino-Hut kaufen; dann in Frühling, Sommer und Frühherbst möglichst nur im eleganten Anzug mit Hut herumlaufen, wie man es in den 50er Jahren noch tat. Später, wenn die Rentner dazu übergegangen sein werden, in gefiederten hellblauen und pinkfarbenen Strampelanzügen mit Schellenkappe durch die Stadt zu hopsen,–  dann werde wenigstens ich noch sagen können: Ich habe Widerstand geleistet, in Hut und Anzug, damals in den Nuller-Jahren. –<br />
                                                             •<br />
Zurück zu Ikea. Alle, die unten vor der Tür eben noch erwartungsvoll gestrahlt haben, ziehen jetzt und hier, am Ort der Erfüllung, wie auf ein geheimes Signal, gleichzeitig die landestypische Fresse. Schlagartig. Ich kann mir das nur so erklären, dass der gemeine Deutsche weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart lebt, sondern stets nur in der Zukunft. Die Vergangenheit kommt nicht infrage, schon klar; so abendfüllend sind politisch-historische Schuldgefühle ja nun auch nicht. Die Gegenwart kann der gemeine Deutsche ebenfalls nicht leben und erleben, weil er sie sich Tag für Tag mit großem Aufwand schlechtredet, bis er sie wirklich nicht mehr ertragen kann. Bleibt nur die Zukunft. Kurz vor dem Aufwachen träumt der gemeine Deutsche in den heitersten Farben davon, wie schön es sein wird, den Tag zu sehen. Und kaum hat er die Augen aufgeschlagen, ist er schon mürrisch, weil die Vorfreude im Eimer ist. –  Allmählich nähere ich mich der Essens- und Trinkens-Präsentation. Eine hennarote, also wohl aus dem Osten angereiste Frau von Ende 50 balanciert ihr Tablett in bedenklicher Weise auf der linken Hand und stellt mit der rechten ihren schon bezahlten leeren Kaffeebecher unter einen Kondensmilchzapfhahn. (Daran, dass <em>Kondensmilch</em> angeboten wird, merkt man, dass dieses Etablissement nicht nur vom Bürgertum, sondern auch von den heute so schön benannten bildungsfernen Schichten besucht wird!) Der Hahn ist vom häufigen Gebrauch verdreht, so dass der dünne zähe Milchstrahl genau am Becher vorbeifieselt. Die Frau sieht den Hahn kurz an, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen, ruckelt den Becher dann dein Stück weiter nach links, zapft wieder –  wieder vorbei. Sie gibt achselzuckend auf und entscheidet sich für schwarzen Kaffee. Als Alternative, denke ich, hätte man den verdrehten Hahn auch ein, zwei Zentimeter zurückverdrehen können. Andererseits ist dies hier kein Ort, den man aufsucht, um Intelligenz zu beweisen.<br />
     Es ist jetzt an der Zeit, sich Essen auszusuchen. Alles, was schwedisch ist oder auch nur so scheint, kommt nicht in Frage: Schweden, das wollen wir niemals vergessen, rangiert im kulinarischen Bereich noch hinter England. Ich stelle mir mein Frühstück nach dem volkstümlichen deutschen Motto “Mal was andres“ zusammen: 2 Rostbratwürstchen (überraschenderweise ganz köstlich); 3 panierte Hähnchen-Fitzel, vermutlich aus Tofu oder einer ähnlich verbotswürdigen Substanz gepresst, anschließend zwei Tage in huhnsähnlichem Aroma getränkt und am Ende in kochendem Öl gesotten; und ein kleiner frittierter Camembert (zu welchem die obligatorischen Preißelbeeren zu reichen der Schwede leider zu dusselig ist) –  dieser Käse ist genauso entstanden wie die Huhnsfitzel, nur dass hier statt des Huhnsaromas ein Käse-Aroma appliziert wurde.<br />
                                                                 •<br />
Dazu sechs Cappucini. Nicht dass ich gern so viel überschäumten Kaffee tränke –  aber hier bei Ikea muß man nur einmal zahlen und darf dann nachplätschern so oft man will. Da heißt es dann schon mal an die Grenzen gehen! An den Kaffeeautomaten findet eine deutliche soziale Trennung statt: Der Stadtbürger trinkt alle erdenklichen coffeinistischen Variationen, oft sogar die fade dünne latte macchiato, die man in Italien den Kindern gibt; der Vorstadtprolet dagegen hält all das für Tuntenkram und trinkt altdeutschen Káffe wie eh und je. –  Gegessen wird hier übrigens von den meisten eher hastig, so als fürchteten sie, es könnte irgendwann ein schwedischer Gong ertönen, gefolgt von einer Durchsage “So, das war’s, Leute, jetzt ist Schlußmitlustig, ab sofort kostet alles sieben Euro fuffzich!“  –<br />
    An den Regalen, in die man die Tabletts nach dem Essen stellen soll, hängen Schilder mit der Inschrift “Danke, dass Du uns hilfst“, überraschenderweise mit korrektem Komma hinter dem “Danke“. Dazu folgendes, Ikea: Erstens duzen wir uns nicht. Wie Sie das daheim handhaben, interessiert niemanden außer Ihnen. Hier aber sind Sie im Land der Siezer zu Gast, hier wird nicht plump umhergeduzt. Und zweitens: Ich denke nicht daran, zu helfen. Ich bim im Moment von Beruf Gast und keineswegs Tablett-Wegräumer. Hülfe ich aber dennoch, dann würde doch ruckzuck ein hauptberuflicher Tablett-Wegräumer ins soziale Nichts gestoßen, das könnte Ihnen so passen, Sie! –<br />
     Ein kleines Mädchen, noch mit Schnuller, wird von zwei orientalischen Frauenspersonen pausenlos mit Brötchenbrocken aufgefüllt; hier wächst also schon die nächste Generation Korpulenzmatronen heran! Dem Kinde gegenüber sitzt eine bereits gewaltig in alle Richtungen aufgegangene Kopftuchträgerin und nudelt sich unerbittlich mit prallen, überzuckerten, fettgebackenen Weißmehlprodukten. Da reibt sich der Kardiologe schon die Hände. –  Am Tisch gleich neben mir sagt ein sehr dicker junger Mann mit Einweckgläserbrille zu einer sehr dicken älteren Frau mit Einweckgläserbrille, die ganz sicher seine Mutter ist: “Da könnt ick ja schon wieder ausrasten: Ick jeh mitn vollen Tablett uff die Leute ßu – und die jehn nich beiseite!“  Was mag er wohl erwartet haben? Und  hat er denn keine Angst, dass mal einer kommt, der noch dicker und noch einweckgläserbrilliger und noch ausrastiger ist und der ihm hier, wenn er so losbrettert mit dem Tablett, einfach grußlos einen auf die Zwölf haut? Aber wer weiß, was dann passieren würde. Nicht auszudenken, wenn als Reaktion auf die kleine Gewalt-Arabeske plötzlich unzählige andere Jungstenze aus ihrem relativ zivilisierten Dumpfheitszustand erwachen würden und in einer sekundenschnellen Stampede, einem Ausbruch kollektiven Rinderwahns, das ganze Lokal verwüsten würden! Schauderhafter Gedanke! Widerlich! Und jede Wette, dass dabei Geruch entstünde! –<br />
     Einige Tische weiter sitzt ein etwa 30jähriger großformatiger Hormon-Unfall. So schwer wie Helmut Kohl, aber einen halben Meter kürzer. Er hat einen viereckigen Haarschnitt, ist unrasiert und ein wenig pickelig im Gesicht und trägt oberhalb des nicht auffindbaren Hosenbundes nichts weiter als ein zeltgroßes dunkelweißes Feinrippunterhemd, ich schwör’s. Ich erstarre bei seinem Anblick; denn für kurze Zeit erfüllt mich die unbesiegbare Gewissheit, einen noch unertappten Mehrfachmörder vor mir zu haben. Er steht auf und geht neuen Káffe holen. Der ganze Saal erbebt unter seinem Schritt. Die Deckenlampen schwingen zitternd hin und her.<br />
                                                                 •<br />
In der Gegenrichtung treten jetzt zwei Rentner auf, die sich selbst wohl als “rüstig“ beschreiben würden, ohne dass irgendjemand sonst dieser Einschätzung zustimmen würde. Beide tragen lange Westen aus derbem Stoff, in diesem gräulichen Grünbraun, dass heute so gern genommen wird. Die Westen, an denen überall ungenutzte Taschen zu sehen sind, wirken unglaubwürdig an den beiden; nach Schnitt und Ausstattung scheint es sich um Berufskleidung zu handeln. Die beiden Alten sehen aus wie ein arbeitsloses greises Klempner- oder Bierfahrerpaar, das wegen der schäbigen Rente noch nach Arbeit suchen muss bis zum Exitus. Auf einem Monitor, hoch an der Wand, wird ohne Ton die ZDF-Serie “Wege zum Glück“ gezeigt. Ich bin wirklich immer für einen saftigen Sarkasmus zu haben,-  aber das grenzt wirklich schon an unnütze Grausamkeit, “Wege zum Glück“! Und ohne Ton! –  Am Tisch neben meinem haben jetzt vier Männer um die 60 Platz genommen, alle gutgelaunt und dröhnend laut, Sie wissen schon, die Sorte Berliner, die man immer schon lange vor ihrem Eintreffen durch ihr Gebell bemerkt. Zu ihnen gesellen sich zwei stille, sekretärinnenhafte Frauen, die mindestens 50 sind, aber mit großer Mühe versuchen, wie 29 auszusehen. Aus der Unterhaltung höre ich Begriffe wie “Training“ und “Bier“ heraus; einmal schreit der lauteste am Tisch, der übrigens das Hemd bis zum Nabel offen und eine prächtige Flokatibrust zu bieten hat: “Norbäärt“. Als der ihm nicht gehorcht, mault der Flokatimann: “Meene Olle bringtma wenickstens Káffe!“ Norbert wiederum hat graues Haar, das hinten nur ein kleines bisschen länger sein müßte, damit er haargenau aussähe wie Kurt Beck, Sie erinnern sich vielleicht an den Mann. Auch sein grauer Stutzbart wirkt wie von Roswitha Beck im eigenen pfälzischen Salon gemäht. Sein himmelblaues Polohemd spannt an den Schultern, wo er sich wohl fälschlicherweise, im blinden Übereifer, Muskeln antrainiert hat. Anstelle einer Hose trägt Norbert ein etwa knielanges, durchfallfarbenes Kleidungsstück, an dem sich etwa 12 Taschen befinden –  für Zollstöcke, Karabinerhaken und ähnlich kindischen Unsinn. In den schwarzgestreiften weißen Turnschuhen trägt Norbert senfgelbe Sneaker-Socken – undgelogen: senfgelb. Könnte hier nicht bitte der Gesetzgeber einschreiten? –<br />
     Einige Gesichter hellen sich jetzt allmählich auf. Man hat sich nun genügend mit Kalorien gepolstert, um den Anfechtungen des Möbel-Einkaufs-Betriebs gewachsen zu sein. Aber was heißt schon “Anfechtungen“  – diese Menschen lieben das alles ja. Shopping ist die Kultur der Kulturlosen. Jetzt steht vielen hier also der Einkauf bevor. Wieder eine Vorfreude. Die Rentner dagegen, die nur zum Frühstück hier waren, freuen sich auf die heimische Umgebung; auf das Keuchen des Postboten im Treppenhaus; auf die packende Sekunde, in der der Wellensittich kackt oder einfach auf den nächsten Ersten, wenn wieder Rente reinkommt. –<br />
Wie schön, dass sich dauernd jemand auf etwas freuen kann. So geht es unablässig vorwärts: Mit uns selbst, unserem Gemeinwesen und überhaupt mit der Welt als Ganzer.</p>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 08:40:07 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde des gepflegten Geredes,
am Sonntag, 14.09.08 um 19:30 Uhr werde ich die Ehre haben, die “Lesebühne des Westens“ (im Café Einstein in Schöneberg, Kurfürstenstraße 58) zu moderie-ren. Auch werde ich dort den einen oder anderen selbstverfaßten Text lesen. Laut  lesen, aus einleuchtenden Gründen. –
Schon einen Abend später wird mich die bekannte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Freundinnen und Freunde des gepflegten Geredes,</strong></p>
<p>am Sonntag, 14.09.08 um 19:30 Uhr werde ich die Ehre haben, die “Lesebühne des Westens“ (im Café Einstein in Schöneberg, Kurfürstenstraße 58) zu moderie-ren. Auch werde ich dort den einen oder anderen selbstverfaßten Text lesen. Laut  lesen, aus einleuchtenden Gründen. –<br />
Schon einen Abend später wird mich die bekannte und verderbliche Kombinati-on von Geldgier und Eitelkeit (in dieser Reihenfolge) wieder auf die Bretter trei-ben, die kein (nennenswertes) Geld bedeuten: Am Montag, 15. September 2008 um 20 Uhr im Kesselhaus in der Kulturbrauerei Schönhauser Allee 36 in 10435 Berlin führt der Chor HAPPY DISHARMONISTS sein treffliches Programm “In 80 Takten um die Welt“ auf,–  ich moderiere ein wenig und zeige zwei ebenso kurze wie heitere Diavorträge.</p>
<p>Soviel dazu. Ich würde mich wie immer freuen, wenn Publikum käme.<br />
Herzliche Grüße,<br />
Klaus Nothnagel</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 16:12:04 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute im Supermarkt. Ich muss die Nutellavorräte auffüllen. Kaum zu
glauben, was eine Mutter und eine Tochter so wegschmieren können von
dem braunen Zeug. Im Deckel des Nutalla-Glases&#8230;&#8230; –  Fußballbilder?
Dieses Mal nicht. &#8220;Nutella-Ticket 25&#8243; steht da neben der Abbildung eines
ICE; und obendrüber: “Einmalig 25% sparen – Kinder fahren kostenlos&#8221;.
Ach –  fahren Kinder denn bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute im Supermarkt. Ich muss die Nutellavorräte auffüllen. Kaum zu<br />
glauben, was eine Mutter und eine Tochter so wegschmieren können von<br />
dem braunen Zeug. Im Deckel des Nutalla-Glases&#8230;&#8230; –  Fußballbilder?<br />
Dieses Mal nicht. &#8220;Nutella-Ticket 25&#8243; steht da neben der Abbildung eines<br />
ICE; und obendrüber: “Einmalig 25% sparen – Kinder fahren kostenlos&#8221;.<br />
Ach –  fahren Kinder denn bei der Deutschen Bahn nicht <em>immer</em> kostenlos?</p>
<p>Jedenfalls können wir Erwachsenen mit einem Nutella-Glas Bahn fahren.<br />
Das erinnert mich an den Witz von dem 10jährigen Mädchen,<br />
das sich im Drogeriemarkt eine Packung Tampons kauft. Die<br />
Mutter fragt sie zu Hause: &#8220;Was willst du denn damit?&#8221; – Darauf<br />
die Tochter: “Ich hab gehört, dass man damit reiten, Tennis spielen<br />
und schwimmen kann!&#8221; –</p>
<p>Schön wäre es jetzt noch, wenn Nutella noch den Bogen raus kriegen würde,<br />
wie man in den Deckel einfach ein Passwort schreibt, so dass man mit der<br />
kleinen Nutellapappe auch online buchen kann. Zur Zeit geht das nämlich leider<br />
nur am Schalter.</p>
<p>Trotzdem: Der Fortschritt ist unaufhaltsam.</p>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 21:52:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Neues von der Greisenschaft
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://klaus-nothnagel.de/__oneclick_uploads/2008/07/neues-von-der-greisenschaft-kopie.mp3" title="Neues von der Greisenschaft">Neues von der Greisenschaft</a></p>
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		<title>Häuptling Schwere Zunge</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 20:02:40 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Erwin Huber, einer unserer eifrigsten Atomkraft-Befürworter,
spricht das Wort &#8220;Kernkraft&#8221;, das er anstelle von &#8220;Atomkraft&#8221;
benutzt, weil &#8220;Atomkraft&#8221; sich nur um 3 Buchstaben von &#8220;Atomkrieg&#8221;
unterscheidet, während &#8220;Kernkraft&#8221; so nach &#8220;kernig&#8221; und &#8220;Kernfragen&#8221;
und &#8220;Pudels Kern&#8221; klingt –  Erwin Huber also, Häuptling Schwere Zunge,
spricht das Wort &#8220;Kernkraft&#8221; wie &#8220;Känggrofft&#8221; aus. Ich schließe nichts
daraus, ich glaube nicht, daraus etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erwin Huber, einer unserer eifrigsten Atomkraft-Befürworter,<br />
spricht das Wort &#8220;Kernkraft&#8221;, das er anstelle von &#8220;Atomkraft&#8221;<br />
benutzt, weil &#8220;Atomkraft&#8221; sich nur um 3 Buchstaben von &#8220;Atomkrieg&#8221;<br />
unterscheidet, während &#8220;Kernkraft&#8221; so nach &#8220;kernig&#8221; und &#8220;Kernfragen&#8221;<br />
und &#8220;Pudels Kern&#8221; klingt –  Erwin Huber also, Häuptling Schwere Zunge,<br />
spricht das Wort &#8220;Kernkraft&#8221; wie &#8220;Känggrofft&#8221; aus. Ich schließe nichts<br />
daraus, ich glaube nicht, daraus etwas ableiten zu dürfen, ich höre es nur<br />
und erlaube mir, es zu notieren: &#8220;Känggrofft&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 18:06:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://klaus-nothnagel.de/__oneclick_uploads/2008/06/rotka%cc%88ppchen-hochformat-kopie.JPG' title='rotka%cc%88ppchen-hochformat-kopie.JPG'><img src='http://klaus-nothnagel.de/__oneclick_uploads/2008/06/rotka%cc%88ppchen-hochformat-kopie.JPG' alt='rotka%cc%88ppchen-hochformat-kopie.JPG' /></a></p>
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		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 13:51:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Glosse zur Fußball-EM (1)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://klaus-nothnagel.de/__oneclick_uploads/2008/06/nothnagels-em-glosse-1.mp3' title='Glosse zur Fußball-EM (1)'>Glosse zur Fußball-EM (1)</a></p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Fri, 23 May 2008 17:50:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Schon wieder ist ein Unesco-Weltkultur-Erbe in Gefahr. Dieses Mal handelt es sich um das Obere Mittelrheintal –  ein Ort, bei dem schon der Name gewisse Irritationen birgt. Damit man versteht, was dieses Tal bedroht, muss man zunächst zur Kenntnis nehmen, was eine Biker-Party ist.  Hören Sie selbst, in dem Sie die mp3-Überschrift anklicken! – [...]]]></description>
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<p>Schon wieder ist ein Unesco-Weltkultur-Erbe in Gefahr. Dieses Mal handelt es sich um das Obere Mittelrheintal –  ein Ort, bei dem schon der Name gewisse Irritationen birgt. Damit man versteht, was dieses Tal bedroht, muss man zunächst zur Kenntnis nehmen, was eine Biker-Party ist.  Hören Sie selbst, in dem Sie die mp3-Überschrift anklicken! –  Zuerst gesendet beim Deutschlandradio Kultur am 24. Mai 2008</p>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 18:15:16 +0000</pubDate>
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